Bienenzuchtverein Lesachtal

Der Lesachtaler Bienenzuchtverein hat 30 Mitglieder und bewirtschaftet 500 Bienenvölker. Die Standorte der Bienenvölker liegen auf 1000- 1500m. Geht’s der Biene gut, geht’s uns allen gut – so könnte man den Zusammenhang zwischen der kleinen, fleißigen Honigproduzentin und dem naturbelassenen Lesachtal auf den Punkt bringen. Othmar Oberluggauer vom Bienenzuchtverein Lesachtal kann dies noch viel ausführlicher und vor allem direkt bei den Bienenstöcken am Bienenlehrpfad in Obergail erläutern. 

Lesachtaler Blüten- und Waldhonig

Im Lesachtal ist es eher selten, dass Sortenhonige wie Löwenzahn- oder Alpenrosenhonig geerntet werden können, da der Nektar dieser Pflanzen als Aufbau der Völker für die Waldtracht genutzt wird. Der verbleibende Nektarhonig vermischt sich mit dem eingetragenen Waldhonig. So entsteht der für das Lesachtal typische Blüten- mit Waldhonig, der Mitte Juli geschleudert wird. Dieser Honig hat eine bernsteinerne Farbe, duftet blumig bis schwach würzig und hat einen würzigen bis sehr würzigen Geschmack. Er ist bei den Kunden sehr beliebt, da er die Aromen der ganzen Saison in sich vereint. Da es sich bei Honig um ein Naturprodukt handelt und seine Zusammenstellung zwischen Nektarhonig und Waldhonig jedes Jahr variiert, kandiert er früher oder später. Für die Kandierung des Honigs sind die unterschiedlichen Zuckersorten verantwortlich. Je mehr Traubenzucker (Nektarhonige) enthalten ist, desto früher wird der Honig fest. Herkunft und Blühzeiten von Frühjahr aufsteigend: Löwenzahn, Himbeere, Alpenrose, Waldhonig. Auch werden noch ca. 500 verschiedene Wildpflanzen beflogen. Das ist für die Alpenflora sehr wichtig, ertragsmäßig aber uninteressant.

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